Mount Inspire - Insights

Die ideale Tourenbeschreibung

Tourenportale und das Destinationsmarketing

Ganz gleich ob Alpen-, Voralpen- oder Stranddestination: Gäste und Urlauber möchten wissen, welche Wanderung oder welche Radtour besonders lohnenswert ist. Dazu informieren Sie sich häufig bereits schon vor dem Urlaub. Eine ideale Gelegenheit für Destinationen, um sich als Traumziel für Biker, Wanderer usw. zu positionieren. Doch die Zielgruppe ist anspruchsvoll und das Zeitalter der Standard Tourentexte ist vorbei. Deshalb biete ich Ihnen meine Leistungen als Texter auch für Tourenbeschreibungen an. Für Texte und Tourenbeschreibungen, die Mehrwert liefern. 

Hintergrund - Warum Touren veröffentlichen

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Anbieter von Tourenportalen, jede mit eigenen Stärken und Schwächen. User teilen dort Ihre Informationen , tauschen sich zu aktuellen Verhältnissen aus und geben sich gegenseitig Tipps. Warum sollten Sie dann als Destination noch eigene Touren veröffentlichen? Für mich gibt es zwei wesentliche Gründe: Erstens möchten Sie oder Ihre Leistungsträger gar nicht, dass bestimmte Touren veröffentlicht werden. Bergsportschulen möchten nicht, dass jede Skitour im gesamten Gebiet veröffentlicht wird. Oder objektiv gefährliche Pfade sind von der Community nur unzureichend beschrieben, weshalb es häufiger zu Unfällen kommt. Das führt gleich zum zweiten Argument: Eine Destination kann ein Digital Branding aufbauen und sich als Experte in Sachen „Bike“, „Wandern“ usw. positionieren. Gleichzeitig können Themen wie Umweltschutz und regionale Angebote beworben werden. Abschließend spielen natürlich auch Themen wie Reichweite, Relevanz und auch SEO Aspekte eine wichtige Rolle für die Veröffentlichung von Touren durch die Destination.

Verschiedene Tourenportale

Die verschiedenen „Player“ am Markt haben ein sehr klar abgegrenztes Zielpublikum. Das reicht vom gemütlichen Wanderer bis zum Profi, die sich in einem Portal informieren. Das macht es für Destinationen nicht ganz einfach, ein „Lead Portal“ zu finden. Das ist aber auch nicht weiter schlimm, da die meisten Tourenportale eine API besitzen, durch die ein Austausch der Daten möglich ist. Touren müssen so nicht mehrfach angelegt werden, es wird aber eine klare Content Strategie benötigt, welches Portal wie benutzt wird und welches Portal Touren geliefert bekommt.

Touren im Destinationsportal

Auf der Website der Destination müssen die Touren selbstverständlich auch veröffentlicht sein. Idealerweise so granular filterbar, dass jeder Zielgruppe die richtigen Touren werden. Ein Downhill Biker benötigt keine Genuss E-Bike Tour am Seeufer. Idealerweise werden die Touren mobile und SEO-optimiert importiert, eine iFrame Integration ist nicht mehr zeitgemäß. 

Best Practice Tourenbeschreibung

Auch die Tourenbeschreibung baut auf der Persona Content Strategie auf. Ein Bergführer benötigt andere Informationen als ein Wanderneuling. Und doch gehen alle Wanderer den selben Weg, weshalb es für die Tourenbeschreibung Best Practices gibt:

  • Die Wegbeschreibung und die Tourenbeschreibung trennen:
    Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Wegbeschreibung und der Tourenbeschreibung. Letztere hat den allgemeinen Charakter im Fokus und beschreibt, was es auf der Tour alles zu erleben gibt. Die Wegbeschreibung hingegen ist wirklich für die Wegfindung und Orientierung gedacht. Auch wenn die Wenigsten mit Kompass und Karte zum Biken oder Wandern gehen, sollten Kilometerangaben und Richtungsangaben sehr präzise sein. „An der ersten Abbiegung rechts halten“ ist keine Wegbeschreibung!
  • Wegpunkte eintragen
    Neben Start- und Endpunkt sollten der Tour weitere Punkte hinzugefügt werden. Die meisten Portale bieten die Möglichkeit verschiedene Kategorien wie Gipfel, Aussichtspunkte und Hütten anzulegen. Diese Punkte geben Usern Orientierung und heben besondere Punkte hervor.
  • Klarheit bezüglich Dauer und Schwierigkeit schaffen
    Es muss transparent aufgelistet werden, wie die Dauer und die Schwierigkeit einer Tour berechnet wurden. Eine objektiv leichte Wanderung kann für einen User unmöglich zu schaffen sein, wenn der Weg für wenige Meter ausgesetzt ist. Die schwierigsten Stellen sollten deshalb immer beschrieben werden.
  •  Auf die richtige Sprache achten!
    Beim Texten von Touren sollten nicht zu viele Wörter verwendet werden. Deshalb ist es wichtig die richtigen Fachworte zur Beschreibung einer Tour zu nutzen. Worte wie „ausgesetzt“, „Trittsicherheit erforderlich“, „absturzgefährdet“ etc. sind im Tourenjargon gebräuchlich. 
  • Anreise und Parkplatzsituation
    Häufig findet man bei Touren Standardtexte für die Anreise. Hier lohnt es sich die Extrameile zu gehen und detailliert die verschiedenen Möglichkeiten zur Anreise zu beschreiben und relevante Seiten zu verlinken. Kein User will die Weggeschreibung zum Tourismusbüro erfragen, sondern die Anreise zum Wanderparkplatz XY.

Es gibt noch viele weitere wichtige Aspekte einer guten Tourenbeschreibung, auf einige möchte ich noch im Detail eingehen.

Konflikte vermeiden

Immer wieder hört man von Konflikten auf bestimmten Touren. Streitereien zwischen Wanderern und Radfahren, zwischen E-Bikern und Grundstücksbesitzern oder zwischen Hundehaltern und Jägern / Landwirten. Eine gute Tourenbeschreibung senkt das Konfliktpotential, indem es die möglichen Konfliktherde aufgreift und Verhaltensvorschläge vorgibt. Wer sich danach nicht daran hält ist selber Schuld! 

Es gibt noch ein weiteres Feld mit Konfliktpotential: Manche Leistungsträger wie etwa Skischulen, Bergschulen und Wanderführer möchten nicht, dass bestimmte Touren veröffentlicht werden. Sie fürchten, dass unerfahrene Wanderer zu schwere Touren wählen. Hier gibt es zwei unterschiedliche Vorgehensweisen: Entweder man verzichtet auf die Veröffentlichung der Touren. Dies birgt aber das Risiko, dass die Touren trotzdem von Usern veröffentlicht werden. Oder man holt die Leistungsträger mit ins Boot und platziert das Angebot der Leistungsträger in der Tourenbeschreibung.

Highlights hervorheben

Oftmals sind es die kleinen Momente, die im Gedächtnis bleiben. Deshalb sollte man mit interessanten Infos nicht sparen, sondern möglichst viele Aspekte einer Tour hervorheben. Falls ein Berggipfel im Sonnenuntergang besonders schön ist, darf man das auch schreiben. Genauso kann man besondere Pflanzen, geologische Besonderheiten oder andere natürliche Highlights betonen.

Auf Aktualität achten

Nichts ist ärgerlicher als veraltete Infos. Auf Tour können sie sogar potentiell gefährlich sein. Deshalb unbedingt auf Aktualität aller Informationen achten, insbesondere in Bezug auf:

  • Öffnungszeiten von Hütten und Seilbahnen
  • Aktualität von Busfahrplänen
  • Gesperrte Wege durch Altschnee, Bauarbeiten, Forstarbeiten etc.
  • Aktueller Zustand der Wege
  • Naturschutz und Wildtierschonung

Meine Leistungen für die ideale Tourenbeschreibung

Je nach gewünschtem Umfang erbringe ich gerne folgende Leistungen für Sie:

  • Digitalisierung / Optimierung bestehender Touren
  • Recherche und Veröffentlichung neuer Touren
  • Komplettes Tourenportal „Mount Inspire Style“ inkl. Bildreportage und Tourenredaktion